Mo 19 Dez 2011
Oleg Popov
Geschrieben von admin unter Jonglage
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Oleg Popov wurde am 31. Juli 1930 unweit von Moskau in der Kleinstadt Viroebovo geboren. Er ist der Clown der ehemaligen Sowjetunion, der in der ganzen Welt mit Abstand die größte Popularität erlangt hat. Mit sieben Jahren erfuhr sein Leben einen tiefen Einschnitt, als sein Vater verhaftet wurde und in einem stalinistischen Lager verschwand.
Oleg Popov begann als Zwölfjähriger eine Lehre als Schlosser bei der Parteizeitung „Prawda“. Statt eines Gehalts bekam er einen Essensgutschein für ein halbes Kilo Brot pro Tag. 1944 schloss Popov sich dem „Prawda-Sportclub“ an. Bei einer Sportveranstaltung fiel er dem Leiter der staatlichen Zirkusschule auf. Oleg Popov bestand die Aufnahmeprüfung, lernte jonglieren, tanzen, singen und musizieren. Nach Jahren der Ausbildung durfte er bei Unterhaltungsabenden in Kolchosen mitwirken und erhielt dafür Gutscheine für Fleisch und Brot.
1949 unterzeichnete junge Popov einen unbefristeten Vertrag beim sowjetischen Staatszirkus. Schon damals trat er in dem für ihn bis heute typischen Kostüm vor der das Publikum. Die langen blonden Haare, verdeckt von der karierten Mütze, das schwarze Samtjäckchen und die gestreiften Hosen wurden rasch zu seinem Markenzeichen. Ebenso so das Gesicht, das nur dezent geschminkt ist. Popov überzeugt mit seinem Charme. Deshalb hat man ihn auch in der Presse den „sonnigen Clown“ genannt, der in kleinen lyrischen Szenen zwischen den einzelnen Nummern gleich eine Brücke zu den Zuschauern findet.
Als Popovs Lehrjahre lässt sich die Zeit der Zusammenarbeit mit dem damals berühmten und beliebten Clown Karandasch (übersetzt: kleiner Bleistift) bezeichnen. 1950 durfte er ihm auf einer gemeinsamen Tournee assistieren.
Das Pech des Clowns Borovikov, der sich während einer Vorstellung eine Rippe brach, verhalf Oleg Popov 1954 zum endgültigen Durchbruch. Er ersetzte den verletzten Clown und improvisierte mit wenigen Gegenständen aus der Küche eine komische Nummer, die das Publikum begeisterte.
1956 wurde der Staatscircus vom damaligen Parteichef Chruschtschow auf eine Tournee durch Westeuropa geschickt. Brüssel, Monte Carlo, München, Frankfurt und Berlin waren die Stationen der Vorstellungen, die alle ausverkauft waren. Oleg Popov wurde von der Presse gefeiert. Eine weitere Tournee durchs westliche Ausland folgte schon 1958. Ein Jahr später durften den Clown auch die Zirkusfreunde in Japan und Australien bewundern. Überall wurde Popov zum gefeierten Star. 1961 eroberte er den New Yorker Madison Square Garden. Er und seine Kollegen traten stets vor ausverkauftem Haus auf. Popovs Tagesgage betrug 25 US-Dollar.
1982 wurde Oleg Popov eine besondere Ehre zuteil. Beim renommierten Zirkusfestival von Monte Carlo nahm er aus der Hand von Fürstin Gracia Patrizia den „Goldenen Clown“ entgegen. Roncalli-Chef Bernhard Paul bezeichnete Oleg Popov anlässlich dessen 80. Geburtstags 2010 als „besten Clown der Welt“.
Es gehört wohl eher zu den seltenen Erfahrungen, sich als Nicht-Schauspieler auf einmal inmitten des Hofstaats von Elfenkönigin Titania und ihrem Gatten Oberon aus Shakespeares berühmten Sommernachtstraum wiederzufinden, wo die Elfen tanzen und singen, Kobolde ihre schelmischen Streiche ausüben und andere Fantasiewesen fröhlich jonglieren oder bedrohlich mit dem Feuer spielen.
Eine umfangreiche, artistische Ausbildung an der renommierten, Brüsseler „École du Cirque“ und am „Centre national des arts du cirque“, sowie über 20 Jahre Bühnenerfahrung machten den in Hessen geborenen Till Pöhlmann zu einem meisterhaften, darstellenden Künstler, bei welchem sich Vielfalt und hochwertige Fertigkeit in keiner Weise ausschließen.
Zaubertricks hautnah – das ist die Spezialität des Close-Up-Zauberers Markus Stocker.
Lemmis Lichtshows orientieren sich seit 1994 immer an den technisch ausgefeiltesten Requisiten. Vom einfarbig leuchtenden Ball, über Keulen die über zwei Farben und eine rudimentäre Programmiermöglichkeit verfügten, bis hin zum voll programmierbaren Bällen, Stäben und Keulen, die 16 Millionen Farben auf eine hundertstel Sekunde genau darstellen können, wurden Lemmis Lichtjonglagen stets „state oft the art“ produziert.
Als eine der wenigen Frauen im Bereich der Jonglage, hat sich Lena Köhn auf das Diabolo spezialisiert. Dieser chinesische Doppelkreisel wird auf einer Schur gedreht, und in verschiedenen Variationen geworfen und gefangen.

